11 interessante Griechische Aktien

15. April 2012 -  ,  -  Stefan Mohr

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griechische Aktien?

Unterbewertete Aktien findet man oft dort, wo kein “vernünftiger” Mensch sie vermuten würde. Was ist da ziemlich naheliegend? Richtig, Griechenland! Wer würde dort jetzt investieren? Könnten griechische Aktien also ein interessantes Investment sein?

Ich weiß zugegebenermaßen nicht, was mit der griechischen Wirtschaft in den nächsten Jahren passieren wird. Oder ob Griechenland in der Eurozone bleiben wird. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass gut aufgestellte griechische Unternehmen langfristig weiterhin Gewinne machen werden. Vielleicht finden sich ja einige interessante griechische Aktien…

265 Unternehmen sind an der Athens Stock Exchange gelistet. Da wird doch sicher etwas dabei sein! Also los gehts, gehen wir die Liste der griechischen Aktien mal durch.

Meine Filterkriterien:

  • einfaches Geschäftsmodell, welches ich verstehen könnte
  • Geschäftsbericht in englischer Sprache vorhanden
  • positives Jahresergebnis in den letzten drei Jahren

Nach einigen Stunden Arbeit habe ich den Großteil der griechischen Aktien herausgefiltert. Übriggeblieben ist eine recht überschaubare Liste von potentiell interessanten griechischen Aktien. Die Bewertung der Einfachheit und Bewertbarkeit des Geschäftsmodells ist natürlich hochgradig subjektiv und ist auch nur ein allererster Eindruck. Und ich habe mit Sicherheit das ein oder andere interessante griechische Unternehmen übersehen. Aber ich denke, dass es sich lohnt, die Geschäftsberichte der folgenden griechischen Unternehmen mal zu lesen.

AUTOHELLAS

Marktkapitalisierung: 50 m€
Eigenkapital: 139 m€
Gewinn (2011-2010-2009): 13,4 m€ – 14,4 m€ – 17,7 m€

Autohellas SA ist der weltweit größte nationale Franchise-Nehmer des Autovermieters Hertz und besitzt das Exclusivrecht den Markennamen HERTZ in Griechenland zu nutzen. Die Hauptaktivitäten des Unternehmens sind Vermietung und Flottenmanagement.

Homepage | IR | Financial Statements 2011 | Annual Report 2011

Artikeltipp: Autohellas Aktienanalyse

Coca-Cola Hellenic Bottling Company

Marktkapitalisierung: 5.000 m€
Eigenkapital: 2.895 m€ (davon 1948 m€ immaterielle Vermögenswerte)
Gewinn (2011-2010-2009): 273 m€ – 439 m€ – 425 m€

Einer der weltweit größten Abfüller von Produkten der Coca-Cola Company. Ist nicht nur in Griechenland aktiv, sondern versorgt 570 Mio. Menschen in 28 Ländern mit Coca-Cola Produkten.

Homepage | IR | Factsheet 2011 | Annual Report 2011

Artikeltipp: Aktienanalyse Coca-Cola Hellenic Bottling Company

F.G. Europe

Marktkapitalisierung: 24 m€
Eigenkapital: 31 m€
Gewinn (2011-2010-2009): 4,2 m€ – 3,5 m€ – 8,4 m€

Die F. G. EUROPE-Gruppe verkauft langlebige Konsumgüter in den Bereichen Klimaanlagen, Unterhaltungselektronik Haushaltsgeräte und andere elektronische Geräte. Das Unternehmen ist der exklusive Distributor von FUJITSU GENERAL Ltd (Fujitsu, General, Fuji Electric), in zehn Ländern Südosteuropas (Griechenland, Bulgarien, Albanien, Mazedonien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Türkei und Italien). In Griechenland ist das Unternehmen der Marktführer auf dem Markt für Klimaanlagen.

Homepage | IR | Financial Statements 2011 | Annual Report 2010

Folli Follie Group

Marktkapitalisierung: 480 m€
Eigenkapital: 721 m€ (davon 357 m€ immaterielle Vermögenswerte)
Gewinn (2011-2010-2009): 90 m€ – 83 m€ – 98 m€

Folli Follie entwirft, produziert und vertreibt Schmuck, Uhren und modische Accessoires. Außerdem zum Konzern gehören die Hellenic Duty Free Shops. Etwa die Hälfte der Umsätze werden außerhalb Griechenlands gemacht.

Homepage | Financial Statements 2011 | Annual Report 2010

Frigoglass

Marktkapitalisierung: 200 m€
Eigenkapital: 137 m€ (davon 42 m€ immaterielle Vermögenswerte)
Gewinn (2011-2010-2009): 20 m€ – 21 m€ – 3 m€

Frigoglass ist der führende Anbieter im weltweiten Markt für Ice-Cold Merchandising (Kühlung von Getränken). Außerdem der größte Glasflaschen- Produzent in Westafrika.

Homepage | IR | Annual Financial Report 2011 | Annual Report 2010

Hellenic Exchanges

Marktkapitalisierung: 170 m€
Eigenkapital: 153 m€
Gewinn (2011-2010-2009): 21,5 m€ – 21,3 m€ – 29,5 m€

Der Betreiber der griechischen Börsen.

Homepage | Financial Statements 2011 | Annual Report 2011

Intralot

Marktkapitalisierung: 115 m€
Eigenkapital: 299 m€ (davon 285 m€ immaterielle Vermögenswerte)
Gewinn (2011-2010-2009): 17,7 m€ – 36,6 m€ – 49,8 m€

INTRALOT ist der führende Anbieter von integrierten Gaming-und Transaction Processing-Systemen, innovativen Spielinhalten, Sportwetten-Management und interaktiven Gaming-Diensten für staatlich lizenzierte Glücksspielorganisationen weltweit.

Homepage | IR | Annual Report 2011

Jumbo

Marktkapitalisierung: 480 m€
Eigenkapital: 523 m€
Gewinn (2011-2010-2009): 95 m€ – 79 m€ – 96 m€

Jumbo ist der größte griechische Einzelhändler im Bereich Spielwaren. Betrieben werden 45 Filialen in Griechenland, 3 in Zypern und 6 in Bulgarien (Stand Okt. 2011). Der Markteintritt in Rumänien ist geplant.

Homepage | IR | Financial Statments 2011 | Annual Report 2011

Artikeltipp: Jumbo Aktienanalyse

Karelia Tabacco Company

Marktkapitalisierung: 260 m€
Eigenkapital: 218 m€
Gewinn (2011-2010-2009): ? m€ – 23,6 m€ – 16,3 m€

Der größte griechische Hersteller und Exporteur von Zigaretten.

Homepage | IR | Annual Report 2010

Opap

Marktkapitalisierung: 2.150 m€
Eigenkapital: 890 m€ (1100 m€ immaterielle Vermögenswerte)
Gewinn (2011-2010-2009): 537 m€ – 576 m€ – 594 m€

Opap ist ein griechischer Lotto- und Sportwettenanbieter. Ca. 1/3 der Anteile befinden sich in Staatshand.

Homepage | IR | Financial Statements 2011 | Annual Report 2011

Artikeltipp: OPAP Aktienanalyse

Sarantis

Marktkapitalisierung: 75 m€
Eigenkapital: 127 m€ (davon 23 m€ immaterielle Vermögenswerte)
Gewinn (2011-2010-2009): 9,7 m€ – 11,8 m€ – 16,4 m€

Sarantis produziert und vertreibt Produkte in den Bereichen Kosmetik und Haushaltsprodukte. Wichtigste Märkte sind Griechenland und Polen (jeweils ca. 1/3 Umsatzanteil), der Rest verteilt sich weitestgehend auf andere Osteuropäische Märkte.

Homepage | IR | Financial Statements 2011 | Annual Report 2011

Fazit

Ob griechische Aktien im allgemeinen ein Schnäppchen sind, weiß ich leider nicht. Aber einige Kandidaten, auf die das zutreffen könnte, gibt es. Wer etwas tiefer in die Materie einsteigen will, dem wünsche viel Spaß beim Lesen der Geschäftsberichte! Auch ich werde bei Gelegenheit den ein oder anderen lesen, über das ein oder andere Unternehmen werde ich später also vielleicht noch detaillierter berichten.

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Kommentare [16]

  1. Robert Michel · 15. April 2012, 18:36 · #

    So einen ähnlichen Ansatz habe ich vor einem halben Jahr auch probiert. Habe mich da auf die Aktien der ersten Reihe beschränkt. Auf die enger Wahl vielen damals OTE, Coca-Cola Hellenic Bottling und Public Power Corp. Coca-Cola fand ich damals wie heute noch nicht attraktiv genug bewertet. Habe mich dann trotz der schlechten Qualität der Bilanz für Public Power entschieden. Mittlerweile ist das Unternehmen in die Verlustzone gerutscht und der Kurs hat um weiter 20% nachgegeben.

    Also die Risiken sind schon extrem hoch, bin froh nur mit einer Miniposition eingestiegen zu sein. Seit dem gab es auch hier mehr als genug attraktive Anlagemöglichkeiten.

    Ein Risiko das man immer in Auge behalten sollte ist, dass Griechenland aus der Euro-Zone austritt. Das wäre für das Land wirtschaftpolitisch das vernünftigste und wird nur aus politischen Gründen verhindert. Je mehr Geld Griechenland den öffentlichen Gläubigern leiht desto unwahrscheinlicher ist diese Option zugleich wächst aber auch das Risiko einer langanhaltenden Deflation wie in Japan.

  2. Till @ sfg-fonds.blogspot.com · 15. April 2012, 20:46 · #

    Lustig ich habe die Idee in der Mitte des letzten Jahres als antizyklische Value-Strategie bei der Bank vorgestellt, bei der ich ein Praktikum machte. Spannend fand ich dabei folgenden Artikel, der deine Idee auch noch einmal unterstreicht:

    http://www.welt.de/finanzen/article12280511/Sind-griechische-Aktien-jetzt-der-Geheimtipp.html

    Selbst hab ich mich bisher nicht getraut in griechische Unternehmen zu investieren. Hauptsächlich, weil ich befürchtete und befürchte, dass sie nie den Euro verlassen werden und deshalb einen extrem langwierigen Bereinigungsprozess durchlaufen, bevor sie wieder wirtschaftlich wettbewerbsfähig sind. Die Unsicherheit ist mir zu gross. Und die für mich damals spannendsten Firmen Frigoglass und Coca Cola HBC waren leider nicht günstig. Aber ich bin gespannt auf konkrete Vorschläge!

  3. memyselfandi007 · 16. April 2012, 15:15 · #

    moin,

    ein paar der Griechen habe ich auch auf der Watchlist, insebs. Autohellas gefällt mir gut.

    Ich würde mir das aber immer auch im vergleich mit Italienischen oder andere “PIIGS” anschauen.

    mmi

  4. — Stairway · 16. April 2012, 18:32 · #

    Jumbo hatte ich mir vor einigen Wochen mal angesehen. Die haben erstaunlicherweise kaum Umsatzrückgänge. Das Problem: 90% wird in Asien eingekauft, bei einem Austritt aus dem Euro wäre das Unternehmen auf einen Schlag verloren, trotz sauberer Bilanz.

  5. Statler&Waldorf · 17. April 2012, 08:16 · #

    Never forget Titan Cement. A very good positioned company in southeast europe. I am not sure, but i think Third Avenue Funds are invested in this company at the moment.

  6. Stefan Mohr · 18. April 2012, 13:46 · #

    Vielen Dank für die vielen Kommentare!

    @Robert Michel:
    Klar, weiter fallen kann eine Aktie immer, wenn man sie gekauft hat. Aber das ist ja nicht nur in Griechenland der Fall. Den Tiefpunkt erwischt man selten. Bist du denn weiter von deinem Investment überzeugt, oder haben sich die Fakten geändert?

    @Till:
    Stimmt, Frigoglass und Coca Cola Bottling sind zwar nicht teuer, aber nicht richtig günstig. Vermutlich haben auch andere gemerkt, dass für die beiden Griechenland nur eine untergeordnete Bedeutung hat. Die Märkte sind meistens eben doch recht effizient ;)

    @mmi:
    Klar, je mehr Werte man vergleicht, desto besser. Mein Problem ist die Zeit ;) Aber ich arbeite daran… Andere PIIGS könnten in der Tat interessant sein.

    @Stairway:
    Jumbo habe ich mir auch schon recht genau angesehen. Sicher, dass denen sofort das Geschäft wegbricht, bei einem Euro-Austritt? Klar, wenn die Drachme fällt, werden die Produkte, die weitestgehend mit Dollar eingekauft werden, in Griechenland teurer. Aber alle Konkurrenten haben zumindest das gleiche Problem. Die Frage ist halt: wie sehr fällt die Drachme, und wie stark brechen die Umsätze ein, wenn Importwaren für die Griechen teurer werden. Schwer zu sagen…

    @Statler:
    Titan Cement habe ich gleich aussortiert, als ich “Cement” gelesen habe. Aber vielleicht versuche ich mal meinen Circle of Competence zu erweitern, wenn du das Unternehmen empfiehlst.

  7. Robert Michel · 19. April 2012, 19:32 · #

    @Stefan: Die Verluste in diesem Jahr waren höher als ich erwartet habe. Und da das Unternehmen für meinen Geschmack zu viel investiert und nicht Schulden abbaut, ist hat sich die Qualität der Bilanz nochmal deutlich verschlechtert. Die Veränderungen liegen aber noch im Rahmen dessen was man erwarten und aushalten muss.

  8. — Roman · 20. April 2012, 14:10 · #

    Also ich finde die OPAP ganz interessant. Die Lizenz wurde vom Staat um 10 Jahre bis 2030 verlängert.
    Das Geschäftsmodell ist einfach und berechenbar.
    Ohne Euro besser als mit Euro, gerade weil das Unternehmen fast nur im Heimmarkt aktiv ist (auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint).

  9. Tim · 21. April 2012, 13:40 · #

    Interesting list.

    Karelia Tabacco Company also recently came up om one of the screens I run and it looks interesting.

    At the moment I am however finding a lot of companies nearly just as undervalued in France where the risk of the country leaving the Euro is a lot smaller.

    Does anyone know if there is an active option market in the Greek companies as buying calls (if the volatility is not too expensive) may be a good way to invest in Greece without having too much capital exposed.

  10. Stefan Mohr · 21. April 2012, 17:18 · #

    Tim:
    Thanks for your comment!

    Investing in Greece through options could be a good idea. If everything goes well, you win, if not, you only loose the option premium.

    Maybe the option premium does not reflect the risk of some greek stocks, because there are investors, who see volatility as the only risk and price long term options using Black/Scholes (at least I heard, there are people doing such dumb things).

    So maybe one can find a greek stock with low volatility (and therefore low option premium), high risks and high opportunities. That would be a “heads I win, tails I don’t loose much” Situation, like Pabrai explained in his Book

  11. — Welju Grouv · 24. April 2012, 21:31 · #

    Ende 2010 kamen bei mir lediglich Sarantis und Karelia in die engere Wahl. (Coca Cola Hellenic Bottling war in der Tat nicht preiswert.)

    Für Sarantis sprach vor allem die starke Marktstellung in m. E. investitionswürdigen Segmenten wie Women’s perfumes, Men’s toiletries, Toilet care und Suncare products. Jedoch wurde während der Krise vor allem das Geschäft in Osteuropa ausgebaut und dies ausgerechnet in Commodity-Bereichen wie zum Beispiel Reinigungsgeräte. Schwämme, Bürsten, Farbpinsel, Fliegenklatschen … Für die landestypisch ohnehin suboptimalen EK-Renditen sind von dieser Seite kaum positive Impulse zu erwarten und ein Schuldenabbau wäre sicher wünschenswerter gewesen. Langfristige Chancen auf organisches Wachstum (jenseits der Inflation) vermag ich bei Sarantis nicht zu erkennen. Die kontinuierlichen Aktienrück- und Insiderkäufe damals wie heute sind einerseits ein positives Indiz, verhinderten andererseits aber wohl auch eine deutlich günstigere Bewertung. Zudem sollte man hier vielleicht im Auge behalten, dass für jenes Rückkaufprogramm (von max. 10%) 2010 ein Preiskorridor von 1,54 bis 17 € festgelegt wurde, wenngleich dies auf der kommenden HV geändert werden könnte. Derzeit notieren sie bei 2,05€.

    Bei Karelia verunsicherte damals, dass die dortige Tabaksteuer um 20% erhöht wurde und weitere Aufschläge im Gespräch waren. Moderate Steuererhöhungen können Tabakwerte in der Regel recht gut verkraften. Angesichts von Zahlenwerk und aktueller Bewertung könnte sich hier eine vertiefte Analyse lohnen.

    2010 hatte ich mir zudem einen Händler für Konditorei-Rohwaren angeschaut. EV/FCF damals bei 5,4 und Dividende 11.76%, aber DSO bei 192. Die letztere Kennziffer ist heute weit über 200 und die Dividende wurde gestrichen. Allein die MKAP hat sich seither wenig verändert; der Athex Composite dagegen gedrittelt.

  12. Stefan Mohr · 25. April 2012, 09:08 · #

    @Welju Grouv:
    Danke für den ausführlichen Kommentar!
    Sarantis müsste ich mir nochmal genauer anschauen, deine Hinweise sind aber schonmal sehr interessant!

    Den Händler für Konditorei-Rohwaren (wie ist der Name?) habe ich vermutlich gleich beim Lesen der Unternehmensbeschreibung aussortiert. Ich denke, solche Unternehmen können in der Regel kaum einen Wettbewerbsvorteil aufbauen und sind daher sehr anfällig. Kann natürlich sein, dass es Ausnahmen gibt, aber man kann sich ja nicht alle Unternehmen detailliert anschauen ;)

    Aber natürlich könnte man auch mit solchen Unternehmen gut abschneiden, dann würde ich aber nur sehr billig kaufen und etwas mehr diversifizieren (am besten 10-20 Werte). Aber das ist nicht meine Spezialität…

  13. — Welju Grouv · 25. April 2012, 13:20 · #

    Mit den Anteilsscheinen jenes obskuren Händlers wird (in Athen) nur selten gehandelt – selbst in der monatlichen Summe viel zu wenig für eine Minimal-Position. Daher auch mein Verzicht auf eine Namensnennung.

  14. Till · 7. Mai 2012, 15:33 · #

    Hi,

    kennt hier irgendjemand eine guten Griechenland ETF, bzw. hat Erfahrung mit einem Griechenland ETF gemacht? Bevorzugt auf den Athex Composite Share Index. Den einzigen den ich finde ist der LYXOR ETF MSCI GREECE mit 60% griechischen Banken, den ich mir nicht unbedingt antun will…

    Gruss,
    Till @ www.sfg-value.de

  15. — sebastian · 21. November 2012, 19:05 · #

    Griechenland sieht mir (im Rückblick natürlich umso mehr) wie eine distress situation aus, die aufgrund des politischen Risikos absolut unberechenbar ist. Griechenland braucht eigentlich eine Abwertung über die Drachme, wird aber vermutlich von Europa mit Transfers durchgeschleppt: wahrscheinlich die schlechteste Lösung für alle Beteiligten aber politisch am einfachsten zu verkaufen (durchwursteln). Ich denke, an value investments kann man erst denken, wenn klar ist, was mit Griechenland langfristig passiert, und das wird man nicht vor 2014 sagen können, da bis dahin ein Schuldenschnitt oder Euroaustritt Tabu sein werden. Es sein denn, Merkel will ihre Interventionsverluste vor der Bundestagswahl realisieren – oder gleich gar nicht erst wieder antreten :-)

  16. — anleger · 16. September 2013, 18:31 · #

    was ist mit alapis? glaubt jemand dass die irgendwann wieder gehandelt werden?

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