Unternehmens- und Aktienanalyse der EQS Group (EquityStory AG)

11. Februar 2014 -  ,  -  Stefan Doll

Heute gibt es mal ausnahmsweise einen Artikel nicht von mir, sondern einen Gastartikel. In dem Artikel geht es um ein Unternehmen, über welches wahrscheinlich jeder, der in Deutschland an der Börse aktiv ist, schon einmal gestolpert ist. Für mich war der Artikel sehr interessant, denn genauer hatte ich mich mit der EQS Group bisher nicht beschäftigt. Da habe ich definitiv was verpasst!

Die EQS Group ist laut eigener Aussage (vgl. Quartalsbericht 9/2013) mit über 7.000 Kunden ein führender Anbieter für Online-Unternehmenskommunikation im deutschsprachigen Raum. Das Geschäft ist in zwei Segmente gegliedert:

  • Regulatory Information & News (Nachrichtenverbreitung)
  • Products & Services (Kommunikationsprodukte)

Laut Quartalsbericht beschäftigt die EQS Group zum 30. September 2013 insgesamt 103 Mitarbeiter. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 vom jetzigen Vorstand, Herrn Achim Weick, gegründet. Der Firmensitz befindet sich in München.

Betrachtung der zwei Unternehmenssegmente

Zunächst zum Filetstück des Unternehmens:

1. Regulatory Information & News (Nachrichtenverbreitung)

Aktiengesellschaften (Emittenten) unterliegen gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichungs- und Einreichungspflichten. Geschäftsberichte, Quartalsberichte (je nach Regulierung), Veränderungen des Stimmrechtsanteils, Aktienkäufe von Vorständen, Übernahmen etc. sind als Mitteilungen zu veröffentlichen. Vor Veröffentlichung der Mitteilung muss der Emittent die Geschäftsführung der Börsen, an denen die Wertpapiere gehandelt werden, sowie das zuständige Aufsichtsamt über die veröffentlichende Tatsache unverzüglich zu informieren.

Aufgrund des Transparenzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (TUG) aus dem Jahr 2006 wurde die Regulierung börsennotierter Unternehmen EU-weit angeglichen. Lediglich die ungarische Regierung weigert sich bisher diese Vorgaben zu übernehmen.

Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes ist die europaweite Verbreitung von veröffentlichungspflichtigen Unternehmensmeldungen an Medien verpflichtend.

Für die einzelnen börsennotierten Gesellschaften wäre die selbstorganisierte Verbreitung der Unternehmensmeldung sowohl organisatorisch als auch finanziell eine hohe Belastung.

Die Verbreitung dieser Nachrichten werden von Dienstleistern erledigt, die über ein europäisches Netzwerk an Medienpartnern (Nachrichtenagenturen, Fernsehsender, Internetportale) verfügen müssen.

Die 100%-Tochter Deutsche Gesellschaft für Adhoc-Publizitität (DGAP) ist klarer Marktführer in Deutschland und hatte im Jahr 2012 einen Marktanteil bei Adhoc-Meldungen in Deutschland in Höhe von 78,6%.

Nach der Übernahme des Bestands des Wettbewerbers euro adhoc zum April 2013 dürfte der Marktanteil inzwischen auf über 80% angestiegen sein.

Die verbliebenen Wettbewerber sind Business Wire (Tochterfirma von Berkshire Hathaway), pressetext Nachrichtenagentur GmbH und Thomson Reuters Deutschland GmbH. Quelle: Deutsche Börse

Der Wettbewerb innerhalb dieser Gruppe scheint nicht sehr ausgeprägt zu sein, da beispielsweise Business Wire Mitteilungen nach eigenen Angaben auch über Thomson Reuters und DGAP versendet.

Existieren Marktzutrittsbarrieren für diesen Markt, und wenn ja, worin bestehen diese?*

* Diese Gliederung ist dem Buch The Little Book That Builds Wealth von Pat Dorsey entnommen

Der Markt für Unternehmensmitteilungen weist aus meiner Sicht sehr viele Marktzutrittsbarrieren für potentielle Konkurrenten auf.

1. Verhältnismäßig hohe Wechselkosten
2. Netzwerkeffekte
3. Kostenvorteile

Zu 1. Verhältnismäßig hohe Wechselkosten
Der Preis einer Adhoc-Mitteilung bewegt sich im niedrigen bis mittleren dreistelligen Eurobereich. Für die Entscheidungsträger von börsennotierten Unternehmen ist dieser Betrag eine Marginalie. Da ein Emittent bei fehlerhafter oder verspäteter Ad-hoc-Verbreitung eine Strafe von dem Vielfachen dieses Betrages zu erwarten hat, ist ein Wechsel zu einem neuen Marktteilnehmer nur schwer vorstellbar (selbst wenn dieser gratis die Unternehmensmitteilung verbreiten würde).

Zu 2. Netzwerkeffekte
Welches Interesse könnte ein Emittent daran haben, dass sein Dienstleister viele Kunden hat?
Ein neu in den Markt eindringender Dienstleister hätte zunächst nur wenige Unternehmensmitteilungen, die auf seiner eigenen Website platziert wäre. Auf den Websites der bestehenden Unternehmensmeldungsverbreiter ist das Aufkommen sehr viel höher. Daher werden diese Seiten auch von Finanzjournalisten zur Informationsgewinnung genutzt. Der Versand über einen neuen Dienstleister wäre somit für den Emittenten grundsätzlich weniger interessant, als der Versand über große, etablierte Anbieter.

Zu 3. (Komparative) Kostenvorteile
Um Unternehmensmitteilungen zu verbreiten, benötigt man vor allem eine funktionstüchtige Softwarelösung sowie ein möglichst umfangreiches Netzwerk an Medienpartnern.
Sowohl für die Software als auch für das Netzwerk gilt: Der Aufbau ist wesentlich teurer als der Erhalt. Ein potentieller Konkurrent müsste zunächst verhältnismäßig hohe Kosten in Kauf nehmen um überhaupt konkurrenzfähige Strukturen und Softwarelösungen zur Verfügung zu haben.
Fazit: Das Segment zeichnet sich durch eine hohe Markteintrittsbarriere und Skalierbarkeit aus. Es profitiert zusätzlich von einer starken Zunahme regulatorischer Maßnahmen des Gesetzgebers.
Es erscheint sehr schwer für Neuanbieter auf bereits besetzten Märkten für Unternehmensmitteilungen eindringen und konkurrieren zu können.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Marktteilnehmer auf bereits besetzten Märkten für längere Zeiträume sehr auskömmliche Renditen erzielen erscheint sehr hoch.

Segment Nachrichtenverbreitung:

Jahr Segmenterlöse EBIT EBIT-ratio EBT EBT-ratio
2013 (3 Quartale) 4.102 1.142 27,8% 1.103 26,9%
2012 5.291 1.744 32,9% 1.742 32,9%
2011 4.975 1.661 33,4% 1.626 32,7%
2010 4.483 1.432 31,9% 1.437 32,1%
2009 4.081 1.155 28,3% 1.154 28,3%
2008 5.061 1.856 36,7% 1.821 36,0%
2007 5.249 2.079 39,6% 2.097 40,0%
2006 2.907 n.a n.a n.a n.a

Die Zahlen bestätigen die Thesen, dass es sich um einen Markt mit sehr hohen Zutrittsbarrieren handeln muss. Die Renditen je umgesetzten Euro sind aus Sicht der Gesellschaft sehr erfreulich.

Bestehen auf dem Markt der Nachrichtenverbreitung Wachstumsmöglichkeiten?

Das Unternehmen spricht selbst davon, dass gegenwärtig nur in osteuropäischen Ländern (Markteintritt in Russland ist erfolgt, hier werden schon positive Ebits erzielt) aufgrund der EU-weiten Regulierung Chancen bestehen. In China ist der Markteintritt erfolgt, da hier vom Management große Chancen gesehen werden.

Ob, und wenn ja, wie sich der Markteintritt in Gewinnen niederschlägt kann aus heutiger Sicht noch nicht abgesehen werden und sollte für die Bewertung des Unternehmens zunächst nicht von Bedeutung sein.

Das Unternehmen sollte jedoch im heimischen Markt proportional zum Marktanteil an dem Umsatzwachstum des Marktes teilnehmen.

2. Segment Products & Services (Kommunikationsprodukte)

Im Bereich Kommunikationsprodukte realisiert und konzipiert das Unternehmen Produkte wie Investor-Relations- und Konzernwebseiten, führt Audio- und Video-Übertragungen von Finanzevents durch und erstellt Online-Finanzberichte.

Darüber hinaus ist das Unternehmen durch die 100%-Tochter EQS Financial Markets & Media Gmbh (Financial.de) und durch die strategische Beteiligung Ariva.de (25,44%) zusätzlich in den Bereichen Finanzmarketing und-Datenlieferung sowie Entwicklung von Finanzportalen aktiv.

Das Unternehmen spricht davon, dass es sich um weitgehend standardisierte Produkte handelt.

Im Geschäftsbericht wird das Segment in folgende 3 Geschäftsbereiche untergliedert:

a. Reports & Webcasts
b. Websites & Platforms
c. Distribution & Media

a. Geschäftsbereich Reports & Webcasts

In diesem Bereich kümmert sich das Unternehmen um Online-Geschäfts- und Quartalsberichte für börsennotierte Gesellschaften. Ebenso werde Audio- und Videowebcasts erstellt. In diesem Geschäftsbereich wird auch der Umsatz des Einreichungsservices von Finanzberichten beim Bundesanzeiger verbucht.

b. Geschäftsbereich Websites & Platforms

In diesem Bereich werden für börsennotierte Gesellschaften die IR- und Konzernwebseiten erstellt.

c. Geschäftsbereich Distribution & Media

In diesem Bereich kümmert sich das Unternehmen um die Mediaplanung, die Erstellung von Werbemitteln sowie die Buchung von Anzeigen für börsennotierte als auch für nichtbörsennotierte Unternehmen.
Für Mittelständler kann es durchaus sinnvoll sein nicht die Notiz an einer Börse anzustreben. Um jedoch nicht auf Gedeih und Verderb den (Haus-)Banken ausgeliefert zu sein, müssen diese Unternehmen auf sich aufmerksam machen, wenn sie den Kapitalmarkt für die Platzierung von Mittelstandsanleihen anzapfen möchten.

Existieren in den drei Geschäftsbereichen Marktzutrittsbarrieren?

In diesen drei Segmenten bestehen ebenfalls Marktzutrittsbarrieren, die jedoch aus meiner Sicht bei weitem nicht so stark sind wie im Unternehmenssegment Nachrichtenverbreitung.

i) Wechselkosten
Bei allen drei Geschäftsbereichen sind Wechselkosten erkennbar, die jedoch nicht so stark ausgeprägt sind, wie im Unternehmenssegment Nachrichtenverbreitung. Mir erscheint es sehr wahrscheinlich, dass ein Unternehmen, welches mit dem Online-Geschäftsbericht eines Dienstleisters zufrieden ist, dem Dienstleister weiterhin den Auftrag erteilt, selbst wenn dieser etwas teurer ist wie die Konkurrenz. Das gleiche kann für die Geschäftsbereiche Websites & Platforms sowie für den Bereich Distribution & Media gesagt werden.

ii) Netzwerkeffekte
Netzwerkeffekte kann man hier nur im geringen Maße erkennen. Für den einzelnen Entscheidungsträger in Unternehmen kann es ein Risiko darstellen, wenn viele andere Unternehmen sich für die Lösung des Unternehmens A entscheiden, und er einen Fehlgriff mit dem Unternehmen B begeht. Dieser Effekt kann man jedoch sehr wohl als Wechselkosten ansehen.

  • Beim Geschäftsbereich Kommunikationsprodukte findet von der Logik her, im geringen Umfang ein Preiswettbewerb statt. Überwiegend sollte jedoch die Differenzierung über die Qualität erfolgen.
  • Die „Retention-Rate“ sollte im Bereich der Kommunikationsprodukte mit der Qualität der Dienstleistung eng korreliert sein.

iii) Wettbewerbsvorteil: Kundenansprache
Einen eindeutigen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern im deutschsprachigen Raum hat die EQS-Group aufgrund der Marktmacht im Bereich der Nachrichtenverbreitung. Aufgrund eines 80%-Marktanteils hat das Unternehmen mit fast allen börsennotierten Gesellschaften Geschäftsbeziehungen. Die „Ansprache“ ist somit für den Geschäftsbereich Kommunikationsprodukte sehr viel einfacher als für Konkurrenzunternehmen.

Fazit: Das Segment Kommunikationsprodukte zeichnet sich durch eine Markteintrittsbarriere und Skalierbarkeit aus. Das Unternehmen besitzt auch den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass es im Heimatmarkt eine sehr starke Position aufgrund des hohen Marktanteils im Bereich der Nachrichtenverbreitung hat.
Solange die Qualität der Dienstleistung, die die EQS-Group erbringt, hoch ist, sollten hohe und stabile Margen erzielt werden.

Segment Kommunikationsprodukte:

Jahr Segmenterlöse EBIT Ebit-ratio EBT EBT-ratio
2013 (3 Quartale) 8.101 805 9,9% 767 9,5%
2012 9.742 1.607 16,5% 1.690 17,3%
2011 8.852 1.541 17,4% 1.626 18,4%
2010 6.320 1.369 21,7% 1.458 23,1%
2009 5.696 1.117 19,6% 1.203 21,1%
2008 5.173 1.317 25,5% 1.322 25,6%
2007 3.090 966 31,3% 991 32,1%
2006 1.903 n.a n.a n.a n.a

Sind die sinkenden Margen, die in den beiden Unternehmenssegmenten erzielt werden, besorgniserregend?

Auf den ersten Blick scheint es so zu sein, dass die EBIT- (bzw. EBT) margen beider Unternehmenssegmente erodieren.

Die Reduktionen lassen sich jedoch plausibel durch die verstärkte Präsenz in den Märkten Schweiz und Russland erklären, die zu Umsatzsteigerungen (vor allem im Bereich der Kommunikationsprodukte) aber niedrigeren Margen geführt haben. Durch den Markteintritt in Hongkong haben sich die Margen zusätzlich reduziert.

Im Segment der Nachrichtenverbreitung ist trotz des Börsenaufschwungs in den letzten Jahren festzustellen, dass der Markt für IPO´s fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Die seit 2008 erzielten Ergebnisse wurden „ohne Rückenwind“ erzielt und sollten sowohl von der Umsatzseite als auch von der Margenseite in der Zukunft steigerungsfähig sein.

Im Bereich der Nachrichtenverbreitung ist die reduzierte Marge des Jahres 2013 vor allem durch die Abschreibung auf die Übernahme des euroadhoc-Kundenstamms zurückzuführen.

Existiert ein sogenanntes Principal-Agent-Problem?

Selbst wenn Unternehmen über eine sehr gute Marktstellung verfügen, können die Ergebnisse jedoch für den Anteilseigner traurig sein, wenn das Management keinen Anreiz hat, die gute Marktstellung in Owner Earnings umzuwandeln.

Oftmals werden dem Management keine oder falsche Anreize bei der Unternehmenssteuerung gesetzt.

Diese Befürchtung muss man gegenwärtig nicht haben. Der Vorstand und Unternehmensgründer Achim Weick besitzt 26% der Anteile am Unternehmen, der Vorstand Robert Wirth ist mit 3% am Unternehmen beteiligt.

Die variablen Vergütungen sind an EBIT-Zielen ausgerichtet.

Bei den Geschäftsberichten wird immer Wert darauf gelegt, zu verdeutlichen, dass das langfristige profitable Wachstum im Fokus steht.

Aus meiner Sicht hat man es mit einem integren Management zu tun, welches die selben Interessen hat wie der Kleinanleger.

Kennzahlen der EQS Group

(Zu beachten ist, dass die Innenumsätze, die bei den Segmentumsätzen enthalten waren, bei der Zusammenfassung als Gruppenumsatz logischerweise herausgerechnet sind. )

In Millionen Euro

Jahr Umsatz EBIT Gewinn Op. Cashflow Freier Cashflow nach Übernahmen
2006 4,81 1,13 0,71 0,54 0,3
2007 8,34 3,05 1,82 3,78 -0,85
2008 9,35 3,17 2,1 2,37 2,16
2009 9,05 2,27 1,59 0,17 -0,01
2010 9,96 2,8 1,92 2,15 1,94
2011 13,00 3,2 2,2 2,04 1,11
2012 14,22 3,35 2,2 1,82 1,44
2013e 15,0 3,55 2,2 3,0 -0,50

Da das Unternehmen sehr stark durch Akquisitionen gewachsen ist, schenke ich dem Cashflow eine wesentlich höhere Beachtung als den ausgewiesenen Gewinnen. Trotz regelmäßiger Übernahmen ist der freie Cashflow nach Übernahmen überwiegend positiv.

Hier stechen ebenfalls die sehr auskömmlichen Margen ins Auge.

EBIT-Margen, Umsatzrenditen und operative Casflowmargen

Jahr EBIT-Marge Umsatzrendite Operative Cashflowmarge
2006 23,5% 14,8% 11,2%
2007 36,6% 21,8% 45,3%
2008 33,9% 22,4% 25,3%
2009 25,1% 17,6% 1,8%
2010 28,1% 19,3% 21,6%
2011 24,6% 16,9% 15,7%
2012 23,6% 15,5% 12,8%
2013e 23,7% 14,7% 20,0%

Eigenkapital- und Gesamtkapitalrenditen

Jahr Eigenkapitalrendite Gesamtkapitalrendite
2006 18,5% 10,1%
2007 28,5% 16,1%
2008 25,6% 17,1%
2009 16,4% 13,2%
2010 18,2% 14,0%
2011 18,5% 14,7%
2012 17,3% 13,6%
2013e 15,6% 11,6%

Auch hier wird deutlich, dass das Unternehmen seit 2006 außergewöhnlich hohe Gesamtkapitalrenditen und aufgrund des sehr hohen Eigenkapitals in der Bilanz hohe (jedoch nicht außergewöhnlich hohe) Eigenkapitalrenditen erzielt.

Bilanz

Grundsätzlich weist die Bilanz der EQS Group fast nie langfristige Schulden auf, da das Wachstum aus dem Cashflow finanziert wird. Im Jahr 2013 wurden aufgrund der Übernahme des Wettbewerbers euroadhoc sowohl kurz- als auch langfristige Verbindlichkeiten aufgenommen, die jedoch sehr schnell wieder zurückgeführt werden sollten. Zu beachten ist, dass die liquiden Mittel die Schulden übersteigen!

Das Eigenkapital macht rund 77,5% der Passiva aus.

In den meisten Fällen haben Firmen mit starken Wettbewerbspositionen außerordentlich ansprechende (hohe) Eigenkapitalquoten. EQS macht hier keine Ausnahme.

Wenn man eines bemängeln kann, so ist es die Tatsache, dass rund 57% der Aktiva immaterielle Vermögensgenstände sind.

Zwischenfazit

Je mehr ich mich mit dem Unternehmen befasst habe, umso positiver wurde ich von der Marktstellung und den Aussichten überrascht.

Beim Unternehmenssegment der Nachrichtenverbreitung sollte das Unternehmen seine extrem starke Marktstellung auch in der weiteren Zukunft aufgrund der hohen Marktzutrittsbarrieren halten können. Das Wachstum scheint hier jedoch überschaubar zu sein.

Beim Unternehmenssegment der Kommunikationsprodukte sollten weiterhin überdurchschnittliche Renditen erzielbar sein. Jedoch erscheint der Burggraben aus meiner Sicht nicht dauerhaft zu sein.

Zu welchem Preis wäre ich bereit ein Investment einzugehen?

Leider hört die Analyse hier nicht auf, sondern beginnt für mich als Anhänger des Value Investing erst richtig interessant zu werden.
Das Unternehmen besteht aus zwei Unternehmenssegmenten, die ich hier kurz getrennt bewerten möchte.

1. Sehr sichere Wette zur Erzielung einer Rendite von 10%

EQS Group Nachrichtenverbreitung EBIT

Wie bereits beschrieben, denke ich, dass die Ergebnisse nach dem Jahr 2007 eher durch „Gegenwind“ entstanden sind.

Daher fühle ich mich (aufgrund des großen Burggrabens) sehr sicher, dass langfristig im Mittel zumindest ein EBIT in Höhe des 2012er Ergebnisses in Höhe von 1,75 Millionen (gerundet) erzielt werden sollte. Aufgrund der normalerweise fehlenden Schulden rechne ich somit mit einem EBT in Höhe von 1,75 Millionen Euro.

Bei einem durchschnittlichen Steuersatz von 35% macht dies einen durchschnittlichen Gewinn in Höhe von 1,14 Millionen Euro.

Bei dieser Überschlagsrechnung fühle ich mich aufgrund

  • der Größe des Burggrabens
  • Nichtberücksichtigung von Wachstumschancen
  • Nichtbeachtung des Wegfalls des „Gegenwindes“
  • Nichteinrechnung des im Jahr 2013 übernommenen euroadhoc-Kundenstamms
    sehr sicher.

EQS Group Kommunikationsprodukte EBIT

Da hier der Burggraben zwar vorhanden ist, ich jedoch nicht davon überzeugt bin, dass dieser dauerhaft sein wird, nehme ich das EBIT aus dem Jahr 2009 als Referenzpunkt für die Ermittlung des durchschnittlichen Gewinns.

Ich rechne hier mit einem EBIT in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Aufgrund der normalerweise nicht vorhandenen Schulden übernehme ich diesen Wert als Schätzer für das EBT. Unter Annahme des Steuersatzes in Höhe von 35% komme ich somit zu einem Segmentgewinn in Höhe von 0,71 Millionen Euro.

Bei dieser Überschlagsrechnung fühle ich mich sehr sicher wegen

  • des Vorhandenseins eines Burggrabens (wenn auch deutlich schwächer ausgeprägt als im Bereich Nachrichtenverbreitung)
  • Nichtberücksichtigung von Wachstumschancen
  • niedrigem EBIT aufgrund Referenzjahr 2009

Der Gesamtgewinn des Unternehmens beläuft sich somit bei- aus meiner Sicht- sehr sicheren Annahmen auf 1,85 Millionen Euro.

Um eine Rendite von 10% unter sehr sicheren Annahmen zu erzielen müsste man das Unternehmen zu 18,5 Millionen Euro erwerben.

Wette unter Berücksichtigung der aktuellen Prognosen des Unternehmens

Laut Bericht zum 3. Quartal 2013 geht das Unternehmen von einem Umsatz von 14,9- 16,3 Millionen Euro und einem EBIT von 3,52 Millionen bis 3,85 Millionen Euro aus.

Dies würde einen Gewinn von rund 2,30 Millionen Euro bis 2,50 Millionen Euro bei einem angenommenen Steuersatz von 35% entsprechen.

Wenn ich diesen Wert berücksichtigen würde, so käme ich auf einen Unternehmenswert von rund 25 Millionen Euro. Mit dieser Schätzung würde ich mich noch immer sicher fühlen, jedoch nicht mehr sehr sicher.

Gesamtfazit

Das Unternehmen hat 1,19 Millionen Aktien ausgegeben.

Somit würde ich mich bei einem Preis von 15,50 Euro sehr sicher und bis zu einem Kurs von 21,00 Euro sicher fühlen, eine dauerhafte Rendite von mindestens 10% zu erzielen.

Ich denke, dass das Unternehmen einen Kurs über 21 Euro sicherlich „verdient“ hat, möglicherweise ist das Unternehmen beim jetzigen Kurs in Höhe von rund 30 Euro immer noch günstig.

Man kann es sich zwar bei den immer neuen Höchstständen nicht vorstellen, aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich eines Tages wieder einen total depressiven Mr. Market glücklich machen kann, indem ich ihm ein hervorragendes Unternehmen zu einem guten Preis abkaufen kann.

Bis dahin werde ich vom Baseballfeld runtergehen und auf keine (Aktien-)Bälle einschlagen.

Über den Autor: Stefan Doll ist verheiratet, hat zwei Kinder und hat ein Studium mit Schwerpunkt Aktientheorie abgeschlossen. Aktuell arbeitet er bei einem Versicherer im Innendienst
Vom Anlagestil konzentriert er sich fast ausschließlich auf Unternehmen, die dauerhaft ihr Eigenkapital mit mindestens 15% verzinsen (Compounding-Maschinen). Da diese Unternehmen leider nur selten mit erfreulich hohen Sicherheitsmargen zu erwerben sind, ist für diesen Anlagestil Geduld und das Ausschalten von Emotionen nötig. Um die Emotionen auszuschalten (wenn diese Firmen mit hohen Sicherheitsmargen zu erwerben sind, sind meistens die Nachrichten im allgemeinen sehr unerfreulich) werden Kaufentscheidungen nicht aus “dem Bauch” getroffen, sondern nur mittels Kennzahlen.

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Kommentare [10]

  1. Mario · 11. Februar 2014, 17:57 · #

    Schöner Artikel und interessantes Unternehmen. Bei unter 20 Euro pro Aktie wäre ich auch dabei. Bitte update schreiben, wenn der Kurs mal richtig attraktiv ist.

    Der blog hier legt an Bedeutung zu. Die Aktie legt heute um rund 6% zu, ohne dass ich auf die schnelle einen Grund gefunden habe ;-)

  2. Stefan Mohr · 11. Februar 2014, 18:19 · #

    Kaum auszumalen, was passiert wäre, wenn es eine eindeutige Kaufempfehlung geworden wäre ;-) Muss allerdings dazu sagen, dass der Kursanstieg von EQS bereits gestern zustandekam.

  3. — krankenhaus · 11. Februar 2014, 19:20 · #

    Hallo Stefans,
    das ist ein toller Artikel. Ich kannte die Firma bisher nicht und werde sie mir anschauen. Vielen Dank!

    Zwei Aspekte würde ich gerne herausgreifen:

    -Verschuldung. Die Kennzahl Eigenkapitalquote ist am leichtesten zu bilden, hat aber meiner Meinung nach die geringste Aussagekraft. Die Bilanzsumme atmet nunmal über die Jahre.
    Ich setze oft die Nettofinanzverschuldung in Verhältnis zu einer Ertragskennzahl (z.B. EBITDA, EBIT). Bei den Bewertungskennzahlen kann man bei so einem Unternehmen, dass ohne ein Hebeln mit Fremdkapital auskommen sollte, den Enterprise Value berechnen. Die Schulden kauft man mit und müssen aus den späteren Erträgen abbezahlt werden.

    -Unternehmensführung. Leider gibt es auch bei Gründer-geführten Unternehmen Negativbeispiele. Da arbeitet der Gründer und Großaktionär an seinem “Lebenswerk”, was mit dem werthaltigen Einsatz von Kapital leider nicht immer identisch ist (z.B. mein Lieblings-Negativ-Beispiel A.S. Creation). In dem Zusammenhag wäre es sicher interessant zu wissen, was EQS bei der Übernahme des Wettbewerbers bezahlt hat.

    Beste Grüße

  4. Martin · 11. Februar 2014, 19:29 · #

    Ich habe mich nicht direkt mit dem Unternehemen befasst und daher ein paar für euch wahrscheinlich einfach Fragen:
    Gehen wirklich viele Journalisten auf dgap.de, obgleich die Nachrichten von vielen anderen Seiten ohnehin aggregiert werden (z.B. Onvista, Wallstreetonline etc.)?

    Welche Software wird für die Distribution von Nachrichten über das Internet benötigt, kann das nicht jeder sofort mit Standardsoftware/opensource?

    Besteht die Dienstleistung primär aus der Weiterleitung an Börse und Bafin + anschließende Weiterleitung und Veröffentlichung 30 Minuten nach dem Vorabversandt oder wirklich aus der Veröffentlichtung wie geschrieben?

    Ich stelle mir das relativ simpel vor einen vorab erhaltenen Text automatisiert weiter zu leiten.

  5. — Stefan Doll · 12. Februar 2014, 20:47 · #

    Hallo Krankenhaus, von einer Nettofinanzverschuldung kann man bei EQS eigentlich nicht reden. Laut Konzernbilanz vom 30.09.2013 hat EQS langfristige finanzielle Schulden in Höhe von rund 1,225 Millionen Euro, kurzfristige finanzielle Schulden in Höhe von rund 1 Million Euro. Demgegenüber stehen liquide Mittel in Höhe von über 3,1 Millionen Euro. Sollte in 2014 keine Übernahme anstehen gehe ich davon aus, dass die Schulden aus dem Cashflow getilgt werden. Der Enterprise Value liegt unter der Marktkapitalisierung des Unternehmens.

    Der Kaufpreis für die Kunden des Wettbewerbers euroadhoc hat sich auf rund 3 Millionen Euro belaufen. Auf den ersten Blick erscheint der Kaufpreis hoch, aufgrund von Skaleneffekten gehe ich davon aus, dass es sich für das Unternehmen rechnen wird.

    Grundsätzlich gebe ich Dir recht, dass ein inhabergeführtes Unternehmen nicht per se ein besseres Unternehmen sein muss. Zahlreiche Studien legen jedoch nahe, dass sich inhabergeführte Unternehmen im Durchschnitt besser entwickeln als Unternehmen bei denen das Management kaum mit eigenem Kapital investiert ist.

    Ich persönlich fühle mich deutlich sicherer, wenn ich weiß, dass der Vorstand für dämliche Handlungen mit seinem eigenen Geld gerade stehen muss.

  6. — Stefan Doll · 12. Februar 2014, 22:02 · #

    Hallo Martin,

    zu Deiner ersten Frage: Gute Frage. Eine Quelle hierzu habe ich nicht.

    Ich selbst nutze zwar gelegentlich Onvista, aber ausschließlich um Kurse von Unternehmen zu bekommen. Wallstreet-online ist von den Inhalten sicherlich vergleichbar mit dgap.de . Wenn ich mir einen Tagesüberblick über aktuellen Unternehmensnachrichten verschaffen möchte, so schaue ich selbst bei dgap.de oder Handelsblatt vorbei. Das muss jedoch nicht heißen, dass dies von Journalisten ebenso praktiziert wird.

    Der Traffic auf der Seite von dgap.de wird jedoch sicherlich wesentlich höher sein als bei einem Konkurrenten, der versucht den Markt aufzurollen.

    Wie hoch der geldwerte Vorteil ist, kann ich Dir nicht beziffern, er ist aus meiner Sicht jedoch definitiv vorhanden.

    Wenn ich jedoch Unternehmer wäre, würde ich mich beim Verbreiten von Unternehmensmeldungen (vor allem wenn diese positiv ausfallen => PR-Instrument) für einen Dienstleister mit großem Traffic auf seiner eigenen Seite entscheiden.

    Zu Deiner zweiten Frage. Die Verbreitung der Nachrichten selbst erscheint relativ einfach, da gebe ich Dir recht.

    Die Dienstleistung der Nachrichtenverbreiter besteht darin die Nachricht an die Deutsche Börse zu übermitteln und im Anschluss europaweit zu verbreiten.
    Diese Übermittlung und Verbreitung ist im Prinzip tatsächlich sehr simpel (aber für Unternehmen nicht einfach).

    Wie im Artikel beschrieben, wird pro Nachricht ein Betrag im niedrigen dreistelligen Eurobereich fällig. Wenn ein Unternehmen diese Kosten einsparen wollte, müssten sie mindestens 2 Personen einstellen, die sich ein großes Fachwissen für die Übermittlung der Daten in ERS erwerben müssten. Alleine das Rundschreiben der Deutschen Börse zur Erfüllung der Veröffentlichungspflicht für Emittenten sieht für mich nicht so aus, als ob das Ungelernte (Niedriglohnarbeiter) ausführen können.

    Vergleiche hierzu die folgende Quelle:

    http://xetra.com/xetra/dispatch/de/binary/gdb_content_pool/imported_files/public_files/10_downloads/33_going_being_public/10_products/rs_listing/Listing01_2013.pdf

    Ein Unternehmen steht nun vor der Wahl: Einstellen von Arbeitskräften (vor allem Entlohnung von Arbeitskräften)um die Nachrichten zu verbreiten oder das Auswählen eines Dienstleisters. Selbst wenn keine neuen Mitarbeiter eingestellt werden, so kostet doch der Arbeitsaufwand der hier betrieben wird ein Vielfaches von dem, was man an die Dienstleister zahlen muss.

    Auch die Verbreitung von Unternehmensnachrichten erscheint simpel, ist jedoch für die einzelnen AGs nicht unbedingt einfach.

    Eines meiner Lieblingsunternehmen ist ein mittelständischer Maschinenbauer aus Gosheim in Württemberg, der sich nicht unmittelbar in der Nähe meines Heimatdorfes befindet (Entfernung ca. 180 km). Auf dieses wurde ich vor einigen Jahren aufmerksam, weil die örtliche Tageszeitung (ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass es sich nicht unbedingt um eine Zeitung mit ausgewiesener Wirtschaftskompetenz handelt) eine Nachricht + Unternehmensbeschreibung von dem Unternehmen verbreitet hatte. Diese Nachricht stand sicherlich nicht in dieser Zeitung, weil die Journalisten schön recherchiert hatten, sondern sehr wahrscheinlich weil ihnen diese Daten aufbereitet von einem Nachrichtendienstleister zugegangen sind.

  7. Martin · 13. Februar 2014, 17:45 · #

    Stefan,
    Ich bin mir nicht sicher, aber müssen die Unternehmen nicht ohnehin einen Experten einstellen, um die Adhoc-Pflicht eines Geschäftsvorfalles und den Umfang überhaupt zu erkennen?

    EQS scheint ja schon die fertige Nachricht zu erhalten. Oder ist EQS auch im Vorfeld als Berater tätig (würde switching cost+moat erhöhen)?

    Ich verstehe nicht, wieso die Deutsche Börse das nicht einfacht selbst anbietet.

    Auch der Staat mit dem Bundesanzeiger wäre ein möglicher Konkurrent.

    Diese B2B Geschäftsmodelle sind als Außenstehender manchmal schwer zu verstehen.

  8. — Stefan Doll · 13. Februar 2014, 21:07 · #

    Hallo Martin,

    ich gehe davon aus, dass Deine erste Frage eher rhetorischer Natur ist :-)

    Natürlich sollten die Unternehmen einen (oder mehrere) Fachleute haben, die erkennen, ob eine Veröffentlichungspflicht vorliegt.

    Hier würde ich die Fachleute im Bereich Management und/oder Risk erwarten(typischerweise sollte die Verantwortung gerade bei kleinen Aktiengesellschaften auf Seiten des Managements liegen).

    Die Datenübermittlung ist jedoch hiervon getrennt.

    In den meisten Fällen erhält EQS “nur” die fertige Nachricht.
    Es gibt jedoch Überschneidungen zwischen den beiden Segmenten, so dass für manche Unternehmen sowohl die Nachricht verbreitet, als auch die IR-Arbeit begleitet wird.

    Für die Deutsche Börse würde die Nachrichtenverbreitung kein Kerngeschäft darstellen. Die DGAP war unter anderem im Besitz der Deutschen Börse und wurde an EQS verkauft!!

    Der Staat als möglicher Konkurrent? Denkbar ist grundsätzlich alles, realistischerweise ist es jedoch nur schwer vorstellbar, dass der Staat hier als Konkurrent auftreten könnte.

    Ich sehe zumindest nicht, worin die hoheitliche Aufgabe des Staates zu sehen ist, für Unternehmen die Nachrichtenverbreitung vorzunehmen.

  9. — daniel · 14. Februar 2014, 12:30 · #

    Hallo Stefan Doll,

    Ich muss sagen, dass die Analyse sehr gelungen ist und ich nach einiger eigener ergänzender Recherche das Unternehmen auf meine Watchlist gesetzt habe. Kaufen werde ich bei halbwegs gleichbleibenden Prämissen bei Kursen unter 25.

    Wirklich saubere Arbeit!

  10. Martin · 14. Februar 2014, 14:30 · #

    Der Staat hat ja bereits den Bundesanzeiger und das https://www.unternehmensregister.de

    Dorthin müssen die Meldungen glaube ich rechtlich ohnehin gemeldet werden. Da könnte der Staat jetzt auch zum Beispiel real-time alerts mit SMS oder was weiß ich anbieten.

    In den USA ist der Staat mit sec.gov und seiner Edgar Datenbank zumindest für mich der wichtigste Anbieter von Unternehmensinformationen.

    Software und Internet in Verbindung mit Moat ist für mich eine schwere Sache, zumal ich die Produktqualität nicht beurteilen kann. Was wenn sie sich verschlechtert in Relation zur Konkurrenz. Wer hätte gedacht, dass Quarkexpress mal verliert? http://arstechnica.com/information-technology/2014/01/quarkxpress-the-demise-of-a-design-desk-darling/

    Natürlich würde ich kaufen, wenn der Preis niedriger wäre. Aber so muss ich wegen meiner Unwissenheit einen höheren Sicherheitsabschlag als andere Investoren verlangen.

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