Magix AG - Anbieter von Multimediasoftware mit viel Cash

7. November 2013 -  ,  -  Stefan Mohr

Magix ist ein Anbieter von Multimediasoftware und dabei wohl einer der führenden Anbieter in einigen Segmenten. Die Videosoftware Magix Video deluxe ist beispielsweise die meistverkaufte Videosoftware in Europa.

Soweit ich das verstanden habe, richten sich die meisten Softwareprodukte von Magix dabei eher nicht an absolute Profis, sondern eher an Heimanwender.
Einen guten Überblick über die Produkte kann man sich auf magix.com verschaffen.

Vertriebswege

Vertrieben wird die Software auf verschiedenen Wegen, basierend darauf teilt Magix auch seine Geschäftssegmente ein.

B2C direct beinhaltet den Verkauf von Software direkt über unternehmenseigene Websites (z.B. Magix.com).

B2C indirect beinhaltet den Verkauf von Softwarelizenzen über diverse Händler (Saturn/Media Markt, Amazon usw.)

B2B beinhaltet zum einen die Zusammenarbeit mit Hardwareherstellern, die Magix-Software im Bundle mit ihren Produkten verkaufen. Zum anderen spezielle Softwarelösungen für größere Unternehmen und Organisationen.

Bilanzstruktur

Hier ein Überblick über die wesentlichen Posten der Bilanz von Magix zum 31.03.2013:

Aktiva

immaterielle Vermögenswerte 11,4 Mio. € (hauptsächlich aktivierte Softwareentwicklungskosten)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3,0 Mio. €
Liquide Mittel u.ä. 18,4 Mio. €

Passiva

Eigenkapital 29,1 Mio. € (ohne Firmenwerte)
Verbindlichkeiten gesamt 5,4 Mio. € (keine Finanzschulden)

Die Vermögenswerte von Magix bestehen also im wesentlichen aus aktivierten Entwicklungskosten. Der in der Bilanz angegebene Wert ist natürlich zu hinterfragen. Letztendlich sind das Kosten, die bereits in der Vergangenheit zur Entwicklung von Software angefallen sind, aber nicht als Kosten verbucht sondern aktiviert wurden. Letztendlich macht das schon Sinn, klar sollte aber sein, dass solche Vermögenswerte nur werthaltig sind, wenn in Zukunft entsprechende Erträge erzielt werden können.

Erwähnenswert sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zwar ist dieser Posten nicht übermäßig groß, allerdings ist dieser Wert in letzter Zeit stark geschrumpft. Ich vermute, dass das mit dem Schrumpfen der Verkäufe über den Handel (B2C indirect) zu tun hat. Denn Forderungen dürften wohl hauptsächlich in diesem Bereich entstehen, da Direktkunden wenn überhaupt wohl keine langen Zahlungsziele eingeräumt werden. Das heißt im Umkehrschluss aber natürlich auch, dass bei wieder anziehenden Umsätzen im indirekten Geschäft eine gewisse Belastung des Cashflows durch wieder steigende Forderungen entstehen wird.

Und Last but not Least: Obwohl im Geschäftsjahr 2011 und 2012 insgesamt fast 21 Mio. € (!) als Dividende ausgeschüttet wurden sitzt Magix noch immer auf recht großen Finanzmitteln, die wohl nicht vollständig für den normalen Geschäftsbetrieb benötigt werden.
Aktuell läuft auch schon wieder ein Aktienrückkaufprogramm. Das war auch in den vergangenen Jahren bereits öfter der Fall. Positiv aufgefallen ist mir dabei vor allem, dass Magix insbesondere auch 2008/2009 in der Finanzkrise zu sehr niedrigen Kursen massiv Aktien zurückgekauft hat.

Umsätze

Zunächst eine Übersicht, wie sich die Umsätze von Magix auf verschiedene Geschäftssegmente aufteilen (jeweils 2012):

  • B2C direct: 58%
  • B2C indirect: 33%
  • B2B: 9%

Bezogen auf Regionen werden folgende Umsatzanteile erwirtschaftet (2012):

  • D/A/CH: 64%
  • Westeuropa: 20%
  • USA: 12%
  • sonstige: 4%

Interessant ist übrigens, dass Magix 14,5 Mio. registrierte Nutzer hat. Durch verschiedene Maßnahmen (Newsletter, Angebot von Rabatten usw.) lassen sich damit recht gut prognostizierbare Umsätze generieren. Entsprechend unterlagen die Umsätze von Magix in den letzten Jahren auch keinen übermäßig großen Schwankungen. Wachstum findet allerdings auch nicht statt. Zwar gab es in den letzten Jahren immer wieder Bestrebungen zu wachsen, funktioniert hat das aber bisher wohl eher nicht so gut.

Beachtenswert ist die nicht unwesentliche Umsatzverringerung im Geschäftsjahr 2012 (das Geschäftsjahr geht bei Magix vom 01.10. – 30.09.). Insbesondere schlechte Umsätze im Segment B2C indirect haben dazu beigetragen. Als Grund wird die schwierige wirtschaftliche Lage in Europa angegeben, die zu Kaufzurückhaltung bei vielen Verbrauchern führt. Das lässt sich auch an der Veränderung der Umsätze in den einzelnen Regionen gut sehen. Vom Geschäftsjahr 2011 auf 2012 fielen die Umsätze im deutschsprachigen Raum um 20%, in Westeuropa sogar um 35%. In den USA und sonstigen Ländern konnte dagegen ein Umsatzplus erzielt werden.

Magix AG - Umsatz

In den kommenden Jahren soll übrigens auch wieder Wachstum erzielt werden, insbesondere auch in neuen Geschäftsbereichen. Beispielsweise im Bereich Online Services, mit der Musikerkennungs- und Musikempfehlungstechnologie mufin, den Xara Grafik- und Webdesignprodukten sowie mit Systemtools (simplitec GmbH) sowie Weiterbildungsprodukten der Tochtergesellschaft OpenSeminar GmbH (z.B. provenexpert.com (?))

Derzeit liegt der Umsatzanteil in diesen neuen Geschäftsbereichen außerhalb des Multimedia-Segments bei rund 20%. Aktuell scheint auch hier der Umsatz eher zu stagnieren. Ob es gelingen wird, hier Wachstum zu generieren, ist schwer zu sagen, tendenziell bin ich bei Expansion in neue Geschäftsbereiche aber immer eher skeptisch…

Erträge

Magix AG - EBIT und Jahresüberschuss

Positiv zu erwähnen ist erstmal: Magix hat seit dem Börsengang 2006 bisher immer Gewinne gemacht. Allerdings sollte man dabei bedenken, dass das 2012 nur durch einen Sondereffekt gelang. Es konnten nämlich Rückstellungen für Lizenzen in Höhe von fast 4 Mio. € aufgelöst werden, was zu einem entsprechenden Ertrag (nicht aber Cashflow) führte. Ohne diesen Sondereffekt wären Ergebnis und EBIT deutlich negativ gewesen.
Glücklicherweise sah es im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013 wieder etwas besser aus. Der erwirtschaftete Gewinn ist mit 0,5 Mio. € zwar nicht üppig, aber immerhin positiv.

Da Magix seit dem Börsengang sehr viel Cash gehalten hat und diesen Betrag erst in den letzten beiden Jahren etwas reduziert hat, haben Zinserträge einen deutlichen Einfluss auf den Jahresüberschuss. Das sieht man gut am Vergleich von EBIT (vor Steuern und Zinsen) und Jahresüberschuss (nach Steuern und Zinsen). In den Jahren 2005 und 2006 war noch nicht so viel Cash vorhanden. Entsprechend ist der Jahresüberschuss durch die Steuerzahlungen deutlich kleiner als das EBIT. 2007 und 2008 ist der Jahresüberschuss dann kaum kleiner als das EBIT: die erhaltenen Zinsen gleichen die Steuerzahlungen etwa aus. Mit deutlich fallenden Zinsen ab 2009 wird dieser Effekt dann wieder kleiner.

Vergleich mit der Kapitalflussrechnung

Sinn macht es bei Magix (oder besser: generell), zu hinterfragen wie der Jahresüberschuss zustande kommt.
Von den Umsatzerlösen gehen zunächst Umsatzkosten wie Verpackungsmaterial, Datenträger usw., aber auch Drittlizenten ab. Ein weiterer Posten sind die Vertriebskosten (z.B. Kosten für Personal, aber auch Verkaufsprovisionen für Onlinewerbung). Auch die Verwaltungskosten sind als Kostenblock in der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.
Spannend wird es bei den Forschungs- und Entwicklungskosten. Diese enthalten zum einen entsprechende Personalaufwendungen, aber auch Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten. Man hat hier also Kosten in der GuV, die bereits in der Vergangenheit zu einem Zahlungsmittelabfluss geführt haben. Im Gegenzug findet man in der Kapitalflussrechnung den Posten “Zahlungsmittelabfluss für Investitionen in langfristige Vermögenswerte”, der in der GuV wiederum nicht auftaucht. Über die Jahre haben sich beide Posten aber etwa die Waage gehalten, sprich die aktivierten Entwicklungskosten in der Bilanz haben sich im Laufe der Jahre nicht wesentlich erhöht.

Hier mal ein Vergleich von Jahresüberschuss und Free Cashflow.
Der Free Cashflow ist der operative Cashflow nach Steuerzahlungen abzüglich Investitionen in langfristige Vermögenswerte (sprich hauptsächlich aktivierte Entwicklungskosten). Erhaltene Zinszahlungen sind hier nicht enthalten. Sprich es wird wirklich nur der operative Bereich betrachtet.
Um das mit dem Jahresüberschuss zu vergleichen, muss man von diesem also die Zinserträge abziehen, so dass auch hier nur die Erträge aus dem operativen Bereich betrachtet werden.

Magix AG - Free Cashflow

In Summe der letzten 8 Jahre ergeben Free Cashflow (22,4 Mio. €) und Jahresüberschuss vor Zinsen (19,9 Mio. €) etwa den gleichen Wert.

Bewertung

Und nun die spannende Frage: was sollte man für Magix zahlen, damit sich das Ganze um ein vorteilhaftes Investment handelt?

Ich fange dazu mal an der einfachen Stelle an: den Cashreserven. Liquide Mittel und kurzfristige Investments von Magix betrugen zum 31.03.2013 18,4 Mio. €. Dem stehen keine Finanzverbindlichkeiten gegenüber, das Geld steht also wirklich den Aktionären zur Verfügung. Jetzt ist natürlich die Frage, wie viel davon für den operativen Bereich benötigt wird, ein paar Millionen werden das schon sein.
Auch stellt sich die Frage, ob das Unternehmen mit dem Rest etwas sinnvolles tun wird. Aufgrund der Historie von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen, insbesondere in den letzten Jahren, bin ich in diesem Punkt einigermaßen optimistisch.
Wie viel also mögen die 18,4 Mio. € für die Aktionäre wert sein? Schwer zu sagen, ich kann ja die Zukunft nicht vorhersagen. Aber ich würde mich mit einer Schätzung von 10 Mio. € wohl fühlen (sprich: ich halte diese Schätzung nicht für übertrieben optimistisch).

Zu den Cashreserven kommt dann noch der Wert des operativen Geschäfts. Mit Wachstum würde ich hier eher nicht rechnen, immerhin dürfte Magix aber den Großteil der Erträge an die Aktionäre ausschütten können.
Es gibt einige Unternehmen mit sehr stabilen Erträgen, die sich daher vielleicht auch für die Zukunft recht gut prognostizieren lassen. Magix gehört nicht zu dieser Sorte Unternehmen. Das einzige wo ich mir recht sicher bin (aber nicht 100%!) ist, dass Magix auch in Zukunft Gewinne machen wird. Auch wenn Magix fern davon ist, ein Monopol zu haben, laufen die Geschäfte doch recht stabil und ich sehe eigentlich nichts, was den Markt von Magix in den nächsten Jahren völlig umkrempeln könnte. Wie viel Gewinn (vor Zinserträgen, den Wert der Cashreserven haben wir ja schon betrachtet!) wird Magix im Schnitt in Zukunft machen?

  • 3 Mio. € ? (=Durchschnitt der letzten 8 Jahre ausgenommen die beiden schlechtesten Jahre)
  • 2,5 Mio € ? (=Durchschnitt der letzten 8 Jahre)
  • 2,1 Mio € ? (=Durchschnitt der letzten 8 Jahre ausgenommen bestes Jahr)
  • 1 Mio. € ? (=Durchschnitt der beiden schlechtesten Jahre)

Keine Ahnung, ich habe ja keine Glaskugel. Aber was ich weiß: je weniger Ahnung man hat, desto konservativer sollte man in seinen Annahmen sein.

Oder geben wir einfach mal eine Spanne an: sagen wir, Magix wird in Zukunft im Schitt zwischen 1 und 3 Mio. € jährlich verdienen. Mit meiner Standardforderung nach 10% Kapitalverzinsung dürfte ich für den operativen Bereich von Magix also zwischen 10 und 30 Mio. € zahlen.

Macht zusammen:
operativer Bereich: 10 – 30 Mio. €
Cashreserven: 10 Mio. €
——————————————-
gesamt: 20 – 40 Mio. €

Verglichen mit der aktuellen Marktkapitalisierung von 25 Mio. € (2,70 € je Aktie) scheint mir das nicht übermäßig teuer. Lieber wäre mir allerdings, wenn die Marktkapitalisierung deutlich unter meiner unteren Grenze liegen würde, insbesondere weil ich die zukünftige Ertragskraft nur schwer einschätzen kann.

alternative Betrachtung

Man könnte jetzt natürlich auch anders herangehen und den Net Current Asset Value heranziehen. Also die kurzfristigen Vermögenswerte abzüglich aller Schulden. Aus folgenden Gründen halte ich das für eine recht gute Methode, um eine untere Grenze für den Wert von Magix zu bestimmen:

  • ich bin mir sehr unsicher, über die zukünftige Ertragskraft von Magix
  • ich bin mir recht sicher, dass Magix in Zukunft keine großen Verluste machen wird

Die Überlegung ist also gewissermaßen: wenn Magix zufriedenstellende Gewinne machen wird, ist alles in Butter. Wenn nicht, wird das Management hoffentlich so klug sein, das Unternehmen zu liquidieren, unprofitablere Geschäftsbereiche aufzugeben oder ähnliches.

Der Net Current Asset Value aktuell: 17 Mio. €, also ca. 2/3 des aktuellen Kurses. Zwar wäre es schöner, wenn der Net Current Asset Value den aktuellen Kurs übersteigen würde, aber zumindest hat man damit eine gewisse Absicherung nach unten.

Fazit

Ich halte Magix für ein recht interessantes Unternehmen, welches ich denke zumindest einigermaßen einschätzen und überblicken zu können. Magix kommt daher definitiv erstmal auf meine Watchlist.

Bewertungstechnisch würde ich Magix aktuell durchaus als günstig einstufen. 18 Mio. € Net Cash bei 25 Mio. € (auch wenn ein Teil davon sicher operativ benötigt wird) und ein laufender Aktienrückkauf versprechen verlockende Kapitalrückflüsse an die Aktionäre. Und auch wenn das zukünftige Gewinnpotential schwer einzuschätzen ist, muss man schon recht pessimistisch sein, um die aktuell recht niedrige Börsenbewertung von Magix zu rechtfertigen.

Einigermaßen nach unten abgesichert ist der Unternehmenswert auch durch den Net Current Asset Value, der mit 17 Mio. € etwa 2/3 der aktuellen Marktkapitalisierung beträgt.

Ist Magix auch billig genug, dass ich die Aktie in mein Musterdepot aufnehmen würde? Aktuell befindet sich die Bewertung etwa an der Grenze dazu. Ich warte also auf 10 oder 20% niedrigere Kurse oder eine Erleuchtung, die es mir erlaubt das Unternehmen besser einzuschätzen und in meiner Bewertung ggf. optimistischer zu werden.

weitere Infos

IR Website Magix
Interviews auf Börsen Radio Network

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Kommentare [31]

  1. — Markus · 7. November 2013, 16:36 · #

    Hallo Stefan,

    wie immer eine schöne Analyse. Wieder mal ein gutes Beispiel für eine Firma, die ich kenne, von der ich aber nicht wusste, dass es eine börsennotierte AG ist.

    Aus aktuellem Anlass: Balda – mein Lieblingsbeispiel für eine Firma, die von den Geschäftsvorgängen her fragwürdig ist, aber im Cash ertrinkt (mehrere außerordentliche HVs dieses Jahr, Komplettablösung von Aufsichtsrat und Vorstand) – ist heute mal wieder abgestraft worden. Ich würde mich freuen, wenn du zu der Firma mal eine Analyse in deiner unnachahmlichen Art durchführen könntest. Leider ist von der nur der Q3-Bericht des Geschäftsjahres verfügbar. Der offizielle Jahresabschluss lässt noch einige Zeit auf sich warten…

  2. Stefan Mohr · 7. November 2013, 17:26 · #

    Hallo Markus,

    schön dass dir die Analyse gefällt!

    Balda ist in der Tat recht interessant und ich habe die letzten Jahre immer mal wieder draufgeschaut. Wäre vielleicht an der Zeit, mal wieder genauer hinzusehen…

    zu meiner “unnachahlichen Art” der Analyse: in wie fern siehst du das so? Finde es immer interessant zu wissen, wie das was ich schreibe auf andere wirkt :)

  3. — Chris · 7. November 2013, 18:58 · #

    Hallo Stefan,

    das ist wieder mal so eine Firma die man nen Jahr bzw. Halbes Jahr früher entdecken hätte müssen.
    Unter Buchwert hätte ich wohl definitiv gekauft, jetzt ist mir das Chance/risiko verhältnis zu schlecht um einzusteigen. Wenn der Kurs bei 2€/Aktie oder tiefer liegt werd ich wohl eine kleine Position anlegen.

    Was mich auch noch interessieren würde, aber nich zu MAgix AG passt: Ich lese auf deinem Blog nur über Aktien, hast du auch Anleihen in deinem persönlichen Depot?

  4. — Markus · 8. November 2013, 10:36 · #

    Hallo Stefan,

    mit unnachahmlich meine ich den lockeren und ehrlichen Schreibstil, der sich doch stark abhebt von den knochentrockenen Analysen ‘professioneller’ Analysten. Was ich da in den letzten Monaten v.a. zu K+S gelesen habe, ist teilweise echt lachhaft. Du gibst z.B. einfach mal zu: ‘Keine Ahnung, ich habe ja keine Glaskugel.’ Bei ‘Professionellen’ wird jeder kleine Hasenpups und jede Spekulation oft so dargestellt, als wären es feststehende Fakten.

    VG
    Markus

  5. — frommi · 8. November 2013, 10:48 · #

    Was haltet Ihr von Splendid Medien? Die werden aktuell zum Buchwert gehandelt und haben ein KGV von 6.5. Buchwertwachstum seit 4 Jahren um die 15% bei relativ großem Cashflow (11 mio bei 22 mio marktkap.) und nächste Woche kommen da Q3 Zahlen. Zahlen auch seit 2 Jahren eine Dividende aktuell über 4%.
    Seht Ihr da einen Haken?

  6. — Michael · 8. November 2013, 13:57 · #

    Bei splendid gibt es schon einen Haken. Von den 22 Mio Eigenkapital sind alleine 18 Millionen “Filmvermögen”, das aber erstmal realisiert werden muss. Wie werthaltig dieses Filmvermögen ist kann wohl nur ein Filmfachmann sagen.

    Abgesehen davon irritiert, dass der 2-Mann-Vorstand mehr als 20% des Gewinnes als Gehalt bezieht. Man muss großes Vertrauen in die beiden haben, um das zu rechtfertigen.

  7. — KF · 8. November 2013, 18:58 · #

    Danke für den Hinweis. Klar das Risiko das die Filme in der Bilanz nichts wert sind besteht, aber alleine 10.4 Mio sind im 1. Halbjahr 2013 dazugekommen, die werden wohl kaum weniger als 80% des Buchwertes “wert” sein. Das Filmvermögen scheint auch sehr aggressiv abgeschrieben zu werden, da muss man wohl von Quartal zu Quartal auf die Zahlen schauen. Wenn der Cashflow nachlässt, wird sich das durch geringere Investitionen auch auf die Folgejahre auswirken. Aber aktuell ist die Situation ja genau andersrum.
    Die Grundvergütung des Vorstandes finde ich nicht übertrieben hoch, aber wirklich niedrig ist sie auch nicht, das stimmt wohl. Der Großteil kommt aber erfolgsabhängig durch Tantieme und Dividende, was ich gut finde so ist der Vorstand wenigstens am großtmöglichen Erfolg des Unternehmens interessiert.

    Mir gefällt die Vermarktungskette des Unternehmens, die kaufen die Lizenzen synchronisieren sie für den deutschen Markt und vertreiben die Filme dann auf allen möglichen Plattformen, also DVD/Bluray/VoD und anschliessend im TV. Und aktuell enthält das Unternehmen mit der VoD-Plattform und eigenen Kinoproduktionen zwei (kleinen) Optionen in Zukunft die Gewinne überdurchschnittlich wachsen zu lassen. Evtl. ist es auch ein Übernahmekandidat für einen der grösseren VoD-Anbieter.

  8. — krankenhaus · 10. November 2013, 16:48 · #

    Hi Stefan,

    schöner Artikel. Auf deinen Anstoß hin habe ich mir Magix auch angeschaut. Folgendes würde ich noch anmerken:

    - In 11/12 treiben die “Sonstigen Erträge” das Jahresergebnis ins Plus. Man löst Rückstellungen für “zu zahlende Lizenzen” auf. Sonst gibt es keine Info. Die Rückstellungen waren jahrelange bei etwa 4 Mio und sind in 11/12 schlagartig auf 1 Mio. Alles sehr ominös (???)

    - Ich versuch das Geschäftsmodell zu verstehen und frage mich: Wer kauft eigentlich privat Videobearbeitungssoftware? (Ich würde nie auf die Idee kommen:-)

    Ich würde sagen, dass sind vor allem technikaffine Männer. (Frauen wohl weniger.) Ich tippe auf Familienväter. Das sind solche mit “Pia, Mia und Gesche on board”-Aufklebern auf der Heckscheibe des Kombis. Die können sich stundenlang damit beschäftigen den gemeinsamen Familineurlaub in einer Präsentation aufzubereiten.

    - Du schreibst, dass du nicht mit Wachstum rechnest. 63 Prozent des Umsatzes werden in DACH gemacht und Magix ist damit natürlich sehr Deutschland-bezogen. Das gefällt mir weniger. Ich mag Unternehmen, die International breit verkaufen. Im Börsen-Radio sagt und der Vorstandsvorsitzende, dass sie nun auch türkische und russische Webauftritte anbieten. Könnte von dort Wachstum kommen?

    Beste Grüße

  9. — Chris · 10. November 2013, 16:50 · #

    @ KF bzgl. Splendid Medien AG

    ich sehe es genauso wie michael.
    Wenn das Filmvermögen, also die fixed Assets 100% werthaltig sind, würde die Aktie unter Buchwert gehandelt.
    Andererseits, das Unternehmen macht derzeit jedes Jahr einen ordentlichen Cashflow und Jahresumsatz, sowie Gewinn sind Jahr für Jahr mit einer Ausnahme gestiegen.
    Ich denke die Firma ist schon einigermaßen günstig bewertet.
    Das der Vorstand den goßteil des Gewinns einsackt, liegt wohl unter anderem auch daran dass er Großaktionär ist und den laden wie eine Monarchie führt?!

    schönen noch Sonntag

  10. — Karl · 10. November 2013, 17:27 · #

    Hallo Stefan,

    erst mal danke für deine überaus interessanten Analysen.

    Bei der heutigen Analyse verstehe ich den einen Absatz zum Vergleich von EBIT und Jahresüberschuss nicht. Du weist darauf hin, dass die erhaltenen Zinsen einen Teil der Ertragssteuern ausgleichen und somit in den Jahren 07 und 08 zu der geringen Differenz zwischen EBIT und JÜ führen.

    Ich dachte bisher, dass die Ertragssteuern vom EBT berechnet werden, dass also sowohl erhaltene also auch zu bezahlende Zinsen die Basis für die Ertragssteuern dementsprechend verändern. Die Bank führt meines Wissens bei Kapitalgesellschaften auch keine KESt ab sondern schreibt dem Unternehmen die Brutto-Zinsen gut. Diese werden dann eben im Rahmen der Gewinnbesteuerung auf das EBT versteuert.

    Oder unterliege ich da einem Irrtum?

  11. — Michael · 10. November 2013, 19:06 · #

    Was das Geschäftsmodell von Magix angeht: Die haben schon interessante Dinge. Mich persönlich interessieren zwar eher die Angebote im Bereich Musik (z.B Werkzeuge zum qualitativ hochwertigen Überspielen von alten Musikkasseten auf DVD/Festplatte), aber gleiches gilt zB auch für VHS-Kassetten, die bei vielen immernoch im Schrank stehen. Auch interessant sind Soundbereinigungsprogramme für Hobbybands, die ihre Musik selbst (für den Privatgebrauch) aufnehmen. Ich bin überzeugt, dass mancher die 50-60€ gerne investiert, die MAGIX für diese Programme verlangt. Wie gut diese Programme tatsächlich sind, welche Konkurrenzsoftware es gibt und wie sie vermarktet werden weiß ich zugegebenermaßen nicht.

    Nochmal kurz zu Splendid: Ich sage ja nicht, dass die Filme wertlos sind. Vielleicht sind sie tatsächlich 30 Mio wert statt der gebuchten 18 Mio. Aber mein letzter Kinobesuch war 2010. Die Filmtitel sagen mir daher rein gar nichts. Mir fehlt jegliche Möglichkeit, mir ein Urteil über diese Bilanzposten und auch über die daraus quellenden zukünfitgen Cashflows zu bilden. Und solange man dazu nicht in der Lage ist sollte man die Finger davon lassen, weil man im Zweifel erheblich dümmer ist als der Markt.

  12. Chris · 11. November 2013, 13:24 · #

    @krankenhaus
    “Ich versuch das Geschäftsmodell zu verstehen und frage mich: Wer kauft eigentlich privat Videobearbeitungssoftware? (Ich würde nie auf die Idee kommen)”

    Jeder Private der eine Videokamera kauft, ist ein potenzieller Magix Kunde.

    Ich kenne Magix nur von der Musikbearbeitungssoftware und früher war die ziemlich buggy und lahm. Aber wie gesagt war das früher… Eine ganze Weile ist das schon her :)

    Viele Grüße

  13. — Martin · 11. November 2013, 14:32 · #

    Sie müssen auch gegen freie, plattformunabhängige Open-Source-Software wie Audacity oder VirtualDub konkurrieren. Persönlich sehe ich keinen Grund die Software zu kaufen, aber ich bin kein Profi und kann auch komplizierte Programme bedienen.

    Wäre interessant, wer genau die Kunden sind. Sind die switching Kosten hoch oder ist das Produkt einfach besser? Wie hoch ist die retention rate und ASP über die Jahre?

  14. — krankenhaus · 26. November 2013, 21:35 · #

    Hi Martin
    Switching-Kosten würde ich nicht erwarten Das ist doch für Laien gemacht und eben keine hyper-spezialisierte Software, bei der man sich als Anwender erstmal vier Wochen alleine einschließen muss.

    Kläre uns Nicht-Eingeweihte doch mal auf.
    Mit “retention rate” meinst du den Anteil vom Gewinn, den das Unternehmen einbehält? Und was ist ASP?

  15. — Martin · 27. November 2013, 18:41 · #

    ASP= average selling price (ist der Softwarepreis zumindest mit der Inflation mit gestiegen / wieviel Preissetzungsmacht hat Magix?)

    retention rate = wieviel Prozent der Käufer kaufen beim nächsten Kauf wieder die Magix Software (ich bin long Apple wegen ihrer retention rate)

  16. — r.thomas · 1. Dezember 2013, 16:58 · #

    Hi, interessanter Artikel.letztendlich geht es doch darum, die future winners zu erkennen. Die Frage ist, welche ich mir stelle.
    Wie sollte der Blick des value investing erweiterte werden,like 2.0 oder so. Da diese Betrachtung mehr oder weniger einer sogenannte ruckspiegel-perspektive darstellt.
    Des weiteren wirde mich eine Diskussion an tesla anstoßen.

    MFG

  17. — daniel · 3. Dezember 2013, 09:35 · #

    tesla ist mE aber der denkbar schlechteste Kandidat für “value 2.0”…

  18. — r.t · 3. Dezember 2013, 11:34 · #

    Ok, Tesla sollte sich nicht direkt auf die 2.0. Thematik beziehen.

  19. Stefan Mohr · 3. Dezember 2013, 19:00 · #

    Dieses “Value Investing 2.0” ist vermutlich, sich wirklich mit den Unternehmen zu beschäftigen und versuchen abzuschätzen, wie deren Zukunft aussehen könnte. Bzw. welche Szenarien wie wahrscheinlich sind. Vergangene Zahlen sind ein Puzzlestück davon, aber auch nicht mehr.

    Es ist so einfach und doch so schwer…

    Was die meisten vernachlässigen: es kommt nicht darauf an, wie gut du die Zukunft von Unternehmen einschätzen kannst. Es kommt vielmehr darauf an, wie gut du einschätzen kannst wie gut du die Zukunft von Unternehmen einschätzen kannst. (ich weiß, das muss man 3x lesen bis mans versteht…)

    Zu Tesla fallen mir 2 Sachen ein:

    * Ein super Unternehmen mit Super Management. Ich halte ziemlich viel von Elon Musk und bin gespannt, wie seine Unternehmen (insbesondere auch SpaceX) die Menschheit in Zukunft voranbringen werden
    * investieren zum aktuellen Kurs in Tesla? Mir fiel selten eine Entscheidung so leicht. Selbst wenn Tesla in Zukunft Gewinne machen sollte. 560 Mio. USD Eigenkapital ergeben aktuell ein KBV von 30. Vielleicht ist ja diesmal alles anders, aber meines Wissens hat es bisher noch keinen Automobilhersteller gegeben, der so profitabel war um ein solches KBV zu rechtfertigen…

  20. Robert Michel · 4. Dezember 2013, 11:43 · #

    OT: Hast du eigentlich schon mal ein Blick auf American Lorain geworfen? Würde super in dein China-Depot passen.

  21. Stefan Mohr · 4. Dezember 2013, 12:00 · #

    American Lorain hab ich mir noch nicht angesehen. Aber ja, eigentlich könnte ich mal schauen, was in den USA so an Chinesen notiert ist. Ist ja noch einiges mehr als in Deutschland…

    Wobei ich skeptisch bin, was den Nutzen anbelangt. Noch mehr diversifizieren bei den China-Werten? Weiß nicht ob das sinnvoll ist. Oder hoffen, dass man was findet, was man besonders gut einschätzen kann? Auch da bin ich skeptisch.

  22. Robert Michel · 4. Dezember 2013, 12:06 · #

    Ich halte bei American Lorain die Change für besonders groß, dass es sich um keinen Betrug handelt.

  23. Stefan Mohr · 4. Dezember 2013, 12:16 · #

    Warum genau? Nun machst du mich neugierig, werde ich wohl wieder nicht dazu kommen, die Küche zu putzen :P

  24. Robert Michel · 4. Dezember 2013, 12:39 · #

    Sie versprechen einem nicht das Blaue vom Himmel: Sie haben einen schwachen FCF und in den letzten Jahren kein nennenswertes Gewinnwachstum. Keine Auffälligkeiten in der Bilanz und die Deutsche Investitions-und Entwicklungsgesellschaft mbH hat ihnen Kredit gewährt.

  25. — Mr. Market · 6. Februar 2014, 01:21 · #

    Sehr schöne unprätentiöse Analyse! Ich wäre schon früher ausgestiegen aus der analyse. Der Grund: das ist ein Unternehmen, dessen Produkte ich nicht “verstehe” – davon lasse ich die Finger! Ich weiss, dass ich bei einem solchen Unternehmen plötzliche Kurseinbrüche nicht durchhalten würde. Ich weiss schliesslich nicht, wer die Kunden sind und warum sie die produkte kaufen. Was mache ich also, wenn dann die Gewinne einbrechen? Ganz klar: Verkaufen – genau zum falschen Zeitpunkt. Das muss ich in einem solchen fall machen, daich keine Basis mehr habe, um die weitere Gewinnentwicklung zu prognostizieren. Also halte ich mich an buffett (“kaufe nur, was Du WIRKLiCH verstehst; beschränke Dich auf Deinen circle of competence”) und kaufe gar nicht erst.Einzige Ausnahme wäre eine Margin of safety in einem sochen Fall, die exrem hoch ist; vielleicht 70% Macht das Sinn aus Deiner Sicht?

  26. — Manfred L. Schuermann · 10. April 2014, 13:03 · #

    MAGIX ist eine reine Gelddruckmaschine (für die Gründer des Unternehmens) und wird autoritär geführt. Kosten werden gedrückt, wo es nur geht (betrifft auch die Entlohnung und Ausbeutung von Mitarbeitern).

    Darin unterscheidet sich MAGIX in nichts von zahllosen anderen Unternehmen.

    Jedoch hat MAGIX in vielen Bereichen von Multimedia-Bearbeitung und -Nutzung eine gute Nase und auch Kompetenz bewiesen. Nur in puncto Innovation hat MAGIX immer sehr gezögert und sowohl technische wie auch kreative Möglichkeiten (Trends) beharrlich ignoriert, um dann letztendlich doch noch hinterher zu laufen und neue Technologien zu implementieren. (MAGIX hat dabei gescheut, Lizenzgebühren zahlen zu müssen und tw. sogar auf Open Source zurückgegriffen, wodurch vom Anwender nicht selten erbärmliche Leistungen bzw. Fehler in Kauf genommen werden mussten. Auch hat MAGIX bei neuen Versionen die Anwender im Markt gern als Beta-Tester missbraucht, bis eine Version schließlich akzeptabel funktionierte. Fehler wurden oft nur in neuen Versionen behoben, nicht aber auch durch Updates in alten. Auch tauchten nicht selten in neuen Versionen wieder Fehler auf, die in Vorgänger-Versionen behoben waren, sodass am Funktionieren der QS gezweifelt werden konnte.)

    Auch beim Service hat MAGIX tw. sehr geschludert bzw. adäquaten Aufwand gescheut. Großen und für Anwender oft lästigen Aufwand hat MAGIX stets bei der Absicherung der Software getrieben. Dazu zählt nicht nur die Zwangsregistrierung, sondern auch die Umständlichkeit für Anwender etwa beim Umzug auf ein anderes Rechnersystem etwa nach einem Crash oder nach Abrauchen eines PCs.

    Das alles ändert nichts daran, dass vor allem die Videoschnitt-Software peu à peu herausragend leistungsfähig wurde und erst mit den neueren (und stets sehr innovativen) Versionen von Cyberlink eine herausstechende Konkurrenz im Consumer-Bereich erhalten hat. Diese wirkt sich aber besonders im Ausland aus und bei OEM-Implementationen innerhalb vorinstallierter Software. Da hat MAGIX viel getan, sich die Sympathie von Herstellern zu vergraulen.

    Äußerst kompetent ist MAGIX hinsichtlich der Musik-Software. Hier haben sich auch exzellente Beziehungen zu Fraunhofer sehr ausgezahlt. Im Ergebnis ist MAGIX insbesondere bei professionellen Anwendern gut verankert.

    Rückläufige Entwicklungen haben insbesondere mit der Marktsättigung im Consumer-Bereich zu tun. Es ist ein deutlicher Trend weg vom Camcorder und hin zu videotauglichen Compact Cameras zu sehen. Auch ist die Anstiegskurve bei Freunden für den Videoschnitt sehr flach geworden bzw. zu einem Abwärtstrend gewechselt. MAGIX hat deshalb alles getan, Bestandskunden mit zum Teil Spottpreisen zum Umstieg auf Folgeversionen zu bewegen und dadurch Absatz zu generieren. So soll gegenwärtig ein Upgrade von “Video deluxe” zu “Video Pro X 6” nur EUR 199,99 bei einem “Preisvorteil” von EUR 419,00 kosten. Analysiert man die letzten Geschäftsberichte von MAGIX, gewinnt man den Eindruck, dass MAGIX im B2C-Bereich “auf dem letzten Loch” pfeift, was freilich weniger dem Unternehmen anzulasten ist, sondern eher den Marktentwicklungen.

    MAGIX wird kaum anderes übrig bleiben, als entsprechend den Marktchancen zu schrumpfen (bzw. nicht weiter zu wachsen), um weiter im Verhältnis zum Umsatz ansehnliche Profite herauszuholen.

    Für eine möglichen Verlustbringer sollte man die MAGIX-Aktie trotz bislang nicht seltener Kurzturbulenzen nicht halten, wenn man die Puste hat, die Papiere ausreichend lange zu halten. Denn auf den Preis schlagen ja nicht nur Firmendaten durch, sondern auch “Stimmungen” im Markt, die nichts mit Bilanzwerten zu schaffen haben.

  27. Stefan Mohr · 10. April 2014, 13:35 · #

    Manfred:
    vielen Dank für diese äußerst interessante Zusammenfassung!
    Für mich, da ich mich bisher nur recht oberflächlich mit Magix beschäftigt habe, sehr aufschlussreich.

  28. — Michael · 21. Mai 2014, 17:57 · #

    Hallo Stefan,

    wie interpretierst Du den angekündigten Börsenrückzug von Magix? Könnte hier vielleicht eine kurzfristige Chance auf eine gute Abfindung lauern?

    Grüße, Michael

  29. Stefan Mohr · 21. Mai 2014, 20:15 · #

    Hi Michael,

    gute Frage, aber soweit ich das verstanden habe, soll das Unternehmen einfach so ohne Abfindung von der Börse genommen werden. Aber habe mich damit jetzt auch noch nicht tiefergehender befasst, hab die Meldung vorhin erst gelesen…

  30. daniel koinegg · 26. Mai 2014, 09:26 · #

    Nope, da gibt es keine Barabfindung. Das ist ja diese skandalöse Sache, die seit letztem Oktober durch die Kehrtwende in der Rechtsprechung des BGH in der Frosta-Causa möglich geworden ist und eigentlich jedes Investment in ein Unternehmen mit einem Kernaktionär zu einem Hazardspiel macht.

  31. — safe123 · 17. März 2015, 18:14 · #

    http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/abgang-von-der-boerse-wie-aktionaere-durch-delisting-faktisch-enteignet-werden/10113304.html

    macht mir ein bisschen sorge beim investieren in “unterbewertete” small caps.

    @autor

    -wie groß siehst du die gefahr beim investieren in small caps?

    -sollte man ein mögliches delisting bei der Bewertung von small caps berücksichtigen?

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